Bedienungsanleitung Version 2.0 (1 Oktober 2004) Bedienungsanleitung fr den Mountbatten-Braille-Schreiber Inhalt Seite Vorbemerkung 5 Allgemeines 5 Die Grundlagen 5 Stromversorgung 5 Papiereinzug 5 Einfhrung in die Tastatur 6 Lern-Modus und Fortgeschrittenen-(Profi-)Modus 6 Sprach-Alternativen 6 Schreiben von Punktschrift 7 Erkl„rung der Tasten 8 Positionsbewegungen auf der zu beschreibenden Seite 8 L”schen und Korrigieren 8 Befehle und ihre Anwendung 9 Ein- und Ausschalten der Befehls-Taste 9 Normale Befehle 9 Kombinationsbefehle 10 Lern- und Profi-Modus 11 Sprachkontrolle 11 Elektronisch aufgenommene Sprache 11 Synthetische Sprache 11 Schreiben in Braille 12 Mit Sprache beginnen 12 Formatierung von Braille 12 Schreibbefehle fr Braille 13 Erstellung von Braille-Dateien im Speicher 14 Weitere Befehle 14 Anfertigung von grafischen Darstellungen in Braille 15 Ver„nderung der Tastenfunktionen 15 Einsatz des Mimic-LCD Bildschirms 17 Braille-Stufen und -Codes 17 Verzeichnis der Braille-Ausnahmen 17 Ntzliche Hinweise 18 Einstellung der Punkth”he fr unterschiedliche Papierarten 18 Brailleschrift auf Karten und Papier im Kleinformat 18 Arbeitsweise ohne Papier 18 Beschriftung von Karten und Etiketten 18 Batterieladung prfen 19 Einhandbedienung 19 Stecker, Steckverbindungen und Kabel 20 Elektrische Anschlsse 21 Braille-šbersetzungen 22 Verzeichnis der Ausnahmen in Braille 22 Braille-Ausnahmen-Verzeichnis 23 Vorw„rts-šbersetzungen (Druck in Braille bersetzen) 24 Verwendung der PC-Tastatur 24 Vorw„rts-šbersetzung einschalten 25 Braille-Stufe oder -Code ver„ndern 25 Formatierung Ihrer Braille-Schrift 25 Rck-šbersetzung (šbertragung von Druck in Braille) 28 Rck-šbersetzung einschalten 28 Ver„nderung von Braille-Stufe und -Code 28 Formatierung der Druckseite 29 Auswahl eines Druckers fr den MB 31 Pr„gen von Braille-Schrift 32 Hilfe bei Betriebsst”rungen 33 Meldungen ber Status und Arbeitsweise 33 Fehlermeldungen und ihre Beschreibungen 33 VORBEMERKUNG Bei dieser Bedienungsanleitung handelt es sich um die formal aufbereitete deutsche šbersetzung der australischen Herstellerfirma. ALLGEMEINES Wir danken Ihnen fr den Kauf unseres Mountbatten-Braille-Schreibers. Seit 1990 bietet der Mountbatten-Braille-Schreiber Sehbehinderten in aller Welt vielf„ltige Braille-Schreibm”glichkeiten. Gegenw„rtig ist der Mountbatten-Braille-Schreiber in mehr als 30 L„ndern im Einsatz. Regelm„áige Updates sowie st„ndige Kunden-betreuung erhalten Sie auf unserer Quantum-Webseite: www.quantech.com.au Dieses Ger„t entspricht den Anforderungen gem„á Teil 15 der FCC-Vorschriften, sollte keine sch„digenden St”rungen verursachen und auch unter ungnstigen Betriebsbedingungen funktionsf„hig sein. DIE GRUNDLAGEN Um einen šberblick ber die wichtigsten Eigenschaften Ihres Mountbatten (MB) zu bekommen, lesen Sie bitte zuerst die folgenden Seiten. Stromversorgung Wie alle Ger„te dieser Art, so braucht auch Ihr MB elektrischen Strom, der von Batterien oder einem direkten Netzanschluss (oder von beiden) geliefert werden kann. Der MB kann aber auch nur fr Netz- oder Batteriebetrieb sowie fr wahlweisen Netz- und Batteriebetrieb geliefert werden. Ein Netzger„t arbeitet natrlich nur, wenn ein Netzanschluss (per Stecker) besteht. Sollten Sie ein Ger„t fr Batteriebetrieb haben, so mssen Sie sich vergewissern, dass es immer nur mit dem mitgelieferten Adapter (Transformator) aufgeladen wird. Die Batterie kann nicht berladen werden: Selbst ein dauerhafter Anschluss besch„digt das Ger„t nicht. Der Adapter fr alle MB-Modelle ist ein 12-Volt-DC-1-Ampere-Ger„t mit einem 2,5-mm-Stecker (positiver Steckerstift). Papiereinzug Einzug einer unbedruckten (leeren) Papierseite durch Anhebung des gelben Papierhalters, der sich an der oberen rechten Ecke befindet. Fr den MB gibt es zwei Methoden des Papiereinzugs: - von oben in „hnlicher Art und Weise wie am Perkins, wobei Sie das Papier durchschieben, bis die obere Kante des Blattes auf gleicher Ebene mit dem Aluminiumstab liegt, oder bis zu einer Lage, die fr Sie am bequemsten ist. - Bei der anderen Methode ist das Papier von hinten am MB einzugeben, bis das Blatt oben wieder herauskommt. Es ist sehr wichtig, dass das Papier exakt an der linken Kante des MB anliegt. Wenn das Blatt schief eingezogen ist, nimmt die Papiersuchautomatik des MB an, dass kein Papier vorhanden ist. Wenn das Papier in der richtigen Lage ist, fhren Sie den Hebel des Papierhalters wieder nach unten zurck. Dann sehen Sie, wie der Druckkopf (Pr„gekopf) ber das Blatt gleitet, ein Vorgang, den man Randsuche nennt. Das geschieht jedes Mal, wenn der MB eingeschaltet wird. Da alle Papierformate im MB verwendbar sind, stellt das Ger„t automatisch die jeweilige Papiergr”áe fest, die benutzt wird. Einfhrung in die Tastatur In diesem Kapitel finden Sie eine genaue Beschreibung der MB-Tastatur. Die Kenntnis der Anordnung und Funktionen der Tasten ist Voraussetzung fr das Verst„ndnis der folgenden Kapitel. Lern-Modus und Fortgeschrittenen-(Profi-)Modus Der Mountbatten wird fabrikm„áig im Lern-Modus geliefert. Der Lern-Modus bietet einen einfachen und benutzerfreundlichen Start fr Punktschrift-Anf„nger. Im Lern-Modus ist der MB ein reiner Blindenschrift-Schreiber. Anmerkung: Die Befehls-Taste ist auáer Betrieb, und nur der Mimic-Anschluss ist zug„nglich. Der Fortgeschrittenen-(Profi-)Modus erm”glicht es Ihnen, alle weiteren Funktionen des Mountbatten, wie z. B. Punktschrift-šbersetzungen, Anschluss einer PC-Tastatur, Druckeranschluss und Kommunikation mit Notizger„ten und Computern, voll auszunutzen. Der Profi-Modus ist nur in den Modellen MB Writer Plus und MB Pro lieferbar. Anweisungen zur Benutzung beider Ger„te finden Sie im Kapitel "Lern- und Profi-Modus?. Sprach-Alternativen Um das Lernen des Braille-Schreibens zu erleichtern, werden alle Mountbatten- Modelle mit Sprachausgabe geliefert. Es gibt zwei verschiedene Arten der Sprachausgabe: Fr die aufgenommene Sprache ist eine menschliche Stimme digital aufgezeichnet worden. Sie ist von guter Qualit„t und leicht zu verstehen und somit ideal fr den Punktschrift-Anf„nger. Nur W”rter, die aufgezeichnet worden sind, k”nnen wiedergegeben werden. Die aufgenommene Sprache wird immer im Lern-Modus eingesetzt. Fr den Profi-Modus kann entweder aufgenommene Sprache oder synthetische Sprache verwendet werden. Die knstliche (synthetische) Sprache wird, so wie bei den meisten sprechenden Computern, von einer Maschinenstimme erzeugt. Dabei k”nnen Sprachqualit„t und Parameter wie Tonlage, Geschwindigkeit usw. eingestellt werden. Diese Sprach-Funktion hat ein unbeschr„nktes Vokabular. Sie kann im Profi-Modus benutzt werden und wird immer im Editor verwendet. N„heres hierzu finden Sie im Kapitel ?Sprachkontrolle?. Der MB Writer wird nur mit aufgenommener Sprache geliefert. Der MB Writer Plus wird nur mit aufgenommener Sprache geliefert. Der MB Pro wird mit aufgenommener sowie synthetischer Sprache geliefert. Schreiben von Punktschrift Zum Schreiben benutzen Sie die sechs schwarzen Punktschrift-Tasten, genauso wie an einem normalen Punktschrift-Schreiber. Alles Geschriebene wird in Punktschrift gedruckt Die MB-Tastatur fhlt sich anders an als manche andere Braille-Tastaturen, die Sie vielleicht bereits benutzt haben. Nachdem Sie jedoch eine Weile damit gebt haben, werden Sie sicher feststellen, dass Sie aufgrund der ergonomischen Ausfhrung des MB l„nger und schneller in Braille schreiben k”nnen als je zuvor. ERKLŽRUNG DER TASTEN Lernen Sie Ihre Tastatur! In dieser Anleitung werden die nachfolgenden Abkrzungen der einzelnen Tasten zur Beschreibung von Befehlen und zur Ausfhrung allgemeiner Bedienungsanweisungen gebraucht: LF = Linke Funktionstaste (runde blaue Taste in der oberen linken Ecke) RF = Rechte Funktionstaste (runde blaue Taste in der oberen rechten Ecke) BS = Rcktaste (gerillte ovale blaue Taste am linken Rand) Ent = Eingabetaste (gerillte ovale Taste am rechten Rand) NL = Neue Zeile (l„ngliche blaue Taste in der unteren linken Mitte) S = Abstand (Leertaste) (l„ngliche blaue Taste in der unteren rechten Mitte) Befehlstaste= Runde blaue Taste zwischen den Punktschrift-Tasten. Positionsbewegungen auf der zu beschreibenden Seite Das Eingeben von einfachen Tastenkombinationen bietet Ihnen ausserordentlich leichte Bewegungsm”glichkeiten auf einer Seite, was besonders bei mathematischen šbungen wichtig ist. Steht bei den nachfolgenden Tastenkombinationen ein ?+? so sind beide Tasten gleichzeitig zu drcken. NL+S eine Zeile nach unten, gleiche Spalte NL+BS eine Zeile nach oben, gleiche Spalte NL+Ent Seite auswerfen LF Tabulator RF Rcktabulator S Anschlag eine Position nach rechts BS Anschlag eine Position nach links L”schen und Korrigieren Der Mountbatten kann Fehler entweder l”schen oder entsprechend korrigieren. Die Qualit„t solcher Korrekturen ist mit der "Fingernagel-Methode" zu vergleichen und somit auch von der Qualit„t des Papiers abh„ngig. L”schen BS+S ? ersetzt die Punktkombination durch einen Leerraum. Korrigieren BS + gewnschte Punktkombination ? ersetzt eine Punktkombination durch eine andere Kombination. BEFEHLE UND IHRE ANWENDUNG Der Mountbatten ist mit zwei Befehlsarten vorprogrammiert. Als erstes drcken Sie die Befehls-Taste, um festzustellen, ob sie eingeschaltet ist. Sollte der MB nicht reagieren, so schalten Sie die Taste wie im folgenden Absatz beschrieben ein. Ein- und Ausschalten der Befehls-Taste Sollte die Befehls-Taste ausgeschaltet sein, so reagiert der MB nicht, wenn die Taste gedrckt wird. In dieser Betriebsart ist der Mountbatten ein einfacher Punktschrift-Schreiber, eine Arbeitsweise, die fr Anf„nger empfohlen wird. Egal, in welcher Arbeitsweise der Mountbatten ausgeschaltet wird, dies wird dann automatisch der neue Betriebsmodus, wenn er wieder eingeschaltet wird. NL+S+LF+RF ? schaltet die Befehls-Taste ein / aus. Alle 4 Tasten werden gleichzeitig gedrckt, um die Befehls-Taste einzuschalten, und dieselben Tasten schalten das Ger„t auch wieder ab. Normale Befehle Alle normalen Befehle beginnen mit dem Anschlag der Befehls-Taste und sind mit dem Anschlag der Eingabe-Taste beendet. Um beispielsweise den Zeilenumbruch-Befehl einzuschalten, muss zuerst die Befehls-Taste gedrckt werden und danach die Eingabe-Taste. Ihr Mountbatten wird dann entweder "Ein" oder "Aus" sagen, je nach derzeitigem Betriebsmodus. Einige Befehle, wie Zeilenumbruch, sind so genannte "Ein und Ausschaltbefehle, d. h., jedes Mal, wenn sie eingegeben werden, schalten sie - je nach Befehls-Beschreibung - abwechselnd ein oder aus. Normale Befehle werden in dieser Anleitung wie folgt gekennzeichnet: Befehl ? Befehlsbeschreibung ? z. B. "Zeilenumbruch". Wenn Zeilenumbruch eingegeben ist, wird das Wort erst gedruckt nachdem die Leertaste gedrckt wird. Sollte das Wort nicht mehr in eine Zeile passen, so wird es automatisch auf die n„chste Zeile gesetzt. Standardeinstellung = Ein. Umschaltung. Wenden Sie andere Standardbefehle immer in dieser Reihenfolge an: 1. Befehls-Taste drcken 2. Befehl eingeben 3. Eingabe-Taste drcken Wenn in einem Befehl ein (Leer-)Zeile angegeben ist, muss bei Eingabe des Befehls die Leertaste an der entsprechenden Stelle gedrckt werden. Sollte ein Befehl Ziffern enthalten, so kann man diese entweder als Zahlen-Symbole plus Schriftzeichen eingeben oder wahlweise auch als "ausgelassene" oder "kleingeschriebene" Schriftzeichen. Kombinationsbefehle Fr so genannte zusammengezogene (kombinierte) Befehle benutzt man die Leertaste zusammen mit bestimmten Buchstaben. Kombination B Rck-Tabtaste Kombination C Schreibwagenrcklauf Kombination E Ende Kombination F Zeilenvorschub Kombination H Hilfe Kombination I Einrckung Kombination P Seite auswerfen Kombination R Rckw„rtszeile Kombination T Tab-Taste Kombination Z Sprache anhalten (w„hrend gesprochen wird) LERN- UND PROFI-MODUS Fr die Umschaltung zwischen Lern- und Profi-Modus gibt es nur einen einzigen Befehl: ADV (fr Advanced). Der Lern-Modus ist die fabrikm„áige Standardeinstellung. Benutzen Sie diesen Befehl, wenn Sie sich entsprechend im Lern-Modus auf diesen fortgeschrittenen Modus vorbereitet haben. Das Ger„t sagt "Ein", um anzuzeigen, dass es auf Profi-Modus umgeschaltet hat, und es sagt "Aus", wenn auf Lern-Modus zurckgeschaltet wird. Die letzte Einstellung vor dem Ausschalten des Ger„tes verbleibt als Standardeinstellung, bis eine erneute Umschaltung erfolgt ist. Der ausgew„hlte Modus wird jedes Mal angesagt, wenn der MB eingeschaltet wird. Diese Option ist beim MB Writer nicht vorhanden. SPRACHKONTROLLE Zum Erlernen von Braille-Schreiben und -Lesen gibt es viele Alternativen, die Sprache als Unterrichtsmittel einsetzen. Es gibt aber nur einen einzigen Befehl (SPK fr Sprechen) zur Kontrolle der folgenden Sprach-Alternativen: Elektronisch aufgenommene Sprache SPK R ? w„hlt die Funktion "aufgenommene Sprache" aus. Dies ist auch die Standardeinstellung. SPK A ? spricht alle Tasten der Tastatur aus sowie deren Funktionen und Befehle. Dies ist die Grundlage des Lern-Modus. Dadurch, dass jeder Tastenanschlag ausgesprochen wird, erh„lt der Benutzer sofort Schritt fr Schritt entsprechende Rckmeldungen. Sollte weniger sprachliche Untersttzung ben”tigt werden, kann eine der folgenden Optionen gew„hlt werden: SPK C ? spricht nur Fehler und Bereitschaftsmeldungen aus, aber nicht die Braillepunkt-Tasten. SPK D ? spricht nur die Braillepunkt-Tasten aus, aber nicht die Funktions-Tasten. Synthetische Sprache SPK S ? schaltet auf synthetische Sprache. Diese Arbeitsweise gibt es nur im Profi-Modus. Sie ist fr alle Zusammenziehungen sowie fr ein unbeschr„nktes Vokabular sehr zweckm„áig. Ohne Sprache SPK N ? ohne Sprache (nur akustische Meldungen) Die gew„hlte Sprachfunktion verbleibt als Standardeinstellung, solange der Modus im Gebrauch ist. Wenn aber von Profi- auf Lern-Modus umgeschaltet wird, stellt sich die aufgenommene Sprache als Standardeinstellung ein: "aufgenommene Sprache". SCHREIBEN IN BRAILLE Mit Sprache beginnen Der Mountbatten bietet dem Braille-Anf„nger viele Vorteile und groáe Flexibilit„t. Man sollte aber immer bedenken, dass die Sprachausgabe nur als Verst„rkung und zur sofortigen Wiedergabe dienen sollte, um nach und nach šbung im Schreiben und Lesen der Braille-Schrift zu entwickeln. Das Abh”ren der Sprachwiedergabe sollte nur als Alternative zum Lesen mit den Fingern gebraucht werden. Sprachwiedergabe ist nur zur verbesserten Entwicklung der taktilen Lesegeschicklichkeit gedacht und nicht als Ersatz dafr. Vergewissern Sie sich, dass Sie die verfgbaren Alternativen fr Sprachausgabe genau kennen und wissen, wie wichtig es ist, die Sprachausgabe mit den Bedrfnissen des Lernenden abzustimmen. Sprache kann die Unabh„ngigkeit f”rdern, wenn der Lernende versteht, was am Braille-Schreiber vorgeht. Er kann dadurch seine eigene Schreibgeschwindigkeit erh”hen. Der Einsatz der Sprachausgabe zu Beginn der Ausbildung in Braille hilft auch bei der Entwicklung von Fachwissen auf anderen Gebieten. Im Grunde genommen ist der Mountbatten aber ein Braille-Schreiber. Seine Hauptfunktion ist die Entwicklung von Geschicklichkeit beim Braille-Schreiben und -Lesen, w„hrend die Sprachausgabe von untergeordneter Bedeutung ist. Formatierung von Braille Die folgenden Formatierungsbefehle werden im Lern-Modus sowie im Profi-Modus angewandt. Ausrichtung von Braille auf der Seite CE (Center) .Der zu zentrierende Text wird nur gedruckt, nachdem die Taste fr Neue Zeile gedrckt wird. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. RA Braille rechtsbndig ausrichten (Braille richtet sich an der rechten Seitenkante aus. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung Seitenrand. Seitenr„nder LM linken Rand auf 0 ausrichten LMH linken Rand bis zur Druckerkopfposition LM n linken Rand auf Spalte "n" ausrichten RM rechten Rand auf 0 ausrichten RMH rechten Rand zur Druckerkopfposition LM n rechten Rand auf Spalte "n" ausrichten TM n Braille Seite oberen Rand setzen, n = Anzahl der Zeilen BM n Braille Seite unteren Rand setzen, n = Anzahl der Zeilen vom unteren Rand Tab-Einstellungen TSH stellt Tab auf die Position des Druckerkopfes ein TC l”scht alle Tab-Einstellungen Zeilenabstand LS n[m] Zeilenabstand. Standardeinstellung = 1. Wenn ein Abstand von 1,5 Zeilen gewnscht wird, ist der Befehl LS 1.5. Schreibbefehle fr Braille Die folgenden Formatierungsbefehle werden im Lern-Modus sowie im Profi-Modus benutzt: COR ? Korrektur-Modus. Lehrer werden vielleicht die L”sch- und Korrekturfunktionen w„hrend der Prfung abstellen! Standardeinstellung = Ein. Umschaltung. EM ? stellt die Druckfunktion ein und aus. Standardeinstellung = Ein. Umschaltung. MAN ? Auswahl zwischen manueller und automatischer Einstellung einer neuen Zeile. Manuelle Einstellung bedeutet, dass Sie die Neue-Zeile-Taste am Ende jeder Zeile drcken mssen. Bei Auto Neue Zeile geht der MB automatisch zum Anfang der neuen Zeile. Standardeinstellung = Auto. Umschaltung. MS [n] ? mehrfaches Unterstreichen. Einstellung der Striche per Punkt = "n". Sehr ntzlich fr Braillepr„gung auf dickem Material, wie z. B. Braille-Schilder aus Kunststoff. n = 1 bis 4. Standardeinstellung = 1. NP ? Neue (Braille)-Seite beginnen. Die aktuelle Seite wird ausgeworfen. PN [n] ? Start Seitennummerierung mit Wert (n). Jede Seite, die Sie in den MB eingeben, erh„lt eine gedruckte Seitennummer in der oberen rechten Ecke. PBELL [n] ? stellt die Warnglocke fr den unteren Rand ein, die (n) Zeilen vor dem Ende der Seite klingelt. RMBELL ? Rechte Randglocke. Glocke klingelt 5 Anschl„ge vom rechten Rand. Standardeinstellung = An. Umschaltung. SHOW ? Pr„ge-Befehle, wie sie auf der Tastatur eingegeben werden. Kann fr die Suche nach Fehlern ntzlich sein. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. WW ? Zeilenumbruch. Wenn eingeschaltet, wird das Wort so lange nicht gedruckt bis die Leerzeilen-Taste gedrckt ist. Wenn in der Zeile nicht mehr gengend Platz fr ein Wort ist, wird es an den Anfang der n„chsten Zeile gesetzt. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. Erstellung von Braille-Dateien im Speicher Die folgenden Formatierungsbefehle gelten fr Lern- und Profi-Modus. Alle Modelle sind mit einem Speicher ausgerstet, in dem Dateien aufbewahrt werden k”nnen. In den folgenden Befehlen besteht die Dateibezeichnung aus einem Namen, der - nach Ihrer Wahl - bis zu 16 Schriftzeichen enthalten darf. Anfang einer Datei BEGIN [Dateiname] ? erstellt eine neue Datei, die "Dateiname" heiát. Schlieáen einer Datei END ? schlieát eine erstellte Datei. Welche Dateien sind im Speicher gelagert? DIR ? druckt alle Dateinamen und ihre Gr”áe. FREE ? druckt die Gr”áe des noch verbleibenden Speicherplatzes. Žnderungen der Datei APPEND [Dateiname] ? fgt weitere Informationen der Datei "Dateiname" hinzu. RENAME Dateiname 1 Dateiname 2 ? Umbenennung von "Dateiname1" in "Dateiname2". Dateien l”schen DEL [Dateiname] ? l”scht Datei mit Namen "Dateiname". DEL ALL ? l”scht ganze Datei UNDEL ? holt gel”schte Dateien zurck. Nur vor Abschalten des MB m”glich. Pr„gen von Dateien, die im Speicher sind PR [Dateiname] ? druckt die Datei mit Namen "Dateiname" aus. Benutzt die aktuelle Einstellung. MPR y [Dateiname] ? druckt "y" (mehrere) Kopien mit dem Namen "Dateiname? aus. Weitere Befehle Die nachfolgenden Formatierungsbefehle werden im Lern- sowie im Profi-Modus angewandt: VER ? druckt die Braille-Software-Version aus. HP ? (Help) druckt eine Zusammenfassung der Befehle aus. SAVE ? speichert alle aktuellen Einstellungen. Wird zum Aufbewahren bevorzugter Einstellungen im Speicher gebraucht (die somit zu Standard-einstellungen werden). STD ? holt die fabrikm„áige Standardeinstellung zurck. ALT n ? erm”glicht Ihrem MB mehr als 128 ASCII-Schriftzeichen zu akzeptieren. "n" kann jeder ADCII-Wert sein. Es gibt auch einige Befehle, die Rckmeldungen ber den Status des MB an den Benutzer geben. Zu diesen geh”rt DIR, VER, FREE. Wahlweise k”nnen Sie diese Informationen sprachlich oder in ausgedruckter Form erhalten. Dazu benutzen Sie die Befehle: REC SP ? fr Sprachausgabe REC EM ? fr gedruckte Ausgabe Anfertigung von grafischen Darstellungen in Braille Die nachfolgenden Formatierungsbefehle werden im Lern- sowie im Profi-Modus angewandt: GF ? Grafischer Modus. In diesem Modus wird der Abstand zwischen Punkten verringert, sodass der Eindruck bzw. das Gefhl von Linien an Stelle von Punkten entsteht. Hier ist noch Spielraum fr Kreativit„t. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. Anmerkung: Es gibt spezialisierte Braille-Programme, die auf PC laufen, wie z. B. Picture Braille. Eine weitere Methode, tastbare Zeichnungen zu erstellen, ist die Verwendung von "Textilien-Papier" und "Bilder in Blitzschnelle - PIAF". Fr weitere Informationen ber diese Produkte wenden Sie sich bitte an unsere Website: www.quantech.com.au Ver„nderung der Tastenfunktionen Die nachfolgenden Formatierungsbefehle werden im Lern- sowie im Profi-Modus angewandt: KBC bnse ? Neudefinierung der Funktion der Steuertasten. b, n, s. e ist die erforderliche Reihenfolge der 4 Steuertasten (Rcktaste, Neue-Zeile-Taste, Leertaste und Eingabetaste). Wenn Sie z. B. die Positionen von Leertaste und Eingabetaste umkehren wollen, ist der dafr erforderliche Befehl KBC ensb. KBD ? Taste1 Taste2 Taste3 Taste4 Taste5 Taste6. Neudefinierung der Tastenfunktion. Standardeinstellung = Perkins-Anordnung. Nach Eingabe des Befehls KBD drcken Sie einfach auf die Punkttasten in der gewnschten Reihenfolge. Auáerdem k”nnen Sie auch die Funktionen einiger Tasten durch die Installierung von "Makro" oder "Schnelltasten?-Funktionen entsprechend ab„ndern. Installierung von Makros Die drei folgenden Befehle erm”glichen es, zwei Funktionstasten als Makrotasten zu benutzen, indem Sie den ursprnglichen Befehl (Standardeinstellung) durch einen Befehl nach Ihrer Wahl ersetzen. KBLF ? Umbestimmung der linken Funktionstaste mit neuen Befehlen nach Eingabe des KBLF-Befehls. Sollen mehrere Befehle eingesetzt werden, drcken Sie NL (Neue-Zeile-Taste) zwischen jedem Befehl. KBRF ? Umbestimmung der rechten Funktionstaste mit neuen Befehlen nach Eingabe des KBRF-Befehls. Sollen mehrere Befehle eingesetzt werden, drcken Sie NL (Neue-Zeile-Taste) zwischen jedem Befehl. KBLRF ? Umbestimmung der dritten Funktion (links und rechts werden zur gleichen Zeit gedrckt). EINSATZ DES MIMIC-LCD BILDSCHIRMS (nur als Sonderausstattung lieferbar) Die Mimic ist ein kleiner Bildschirm, auf dem der von Ihnen auf dem MB in Braille geschriebene Text als normale Textausgabe wiedergegeben wird. Die Mimic arbeitet mit allen drei MB-Modellen zusammen. Zuerst wird die Mimic ber den 9-stiftigen Stecker an der rechten Seite Ihres MB angeschlossen und eingeschaltet (der Schalter ist oben links am Ger„t). MB Writer Kommunikation mit der Mimic wird durch eine Standardeinstellung automatisch hergestellt. W„hrend Sie den Text in den MB Writer eingeben, wird er bersetzt, und jedes Mal, wenn Sie die Leertaste bet„tigen, wird er an die Mimic weitergegeben. Wenn Sie die Verbindung zur Mimic abschalten, aber gleichzeitig im Lern-Modus bleiben wollen, geben Sie den Befehl: MIMIC. Standardeinstellung = Ein. Umschaltung. MB Writer Plus MB Pro Fr dieses Ger„t benutzen Sie den ADV-Befehl, um zwischen Lern- und Profi-Modus umzuschalten. Im Lern-Modus ist die Mimic als Standardeinstellung eingeschaltet. Im Profi-Modus benutzt man den Befehl MIMIC, um die Mimic ein- und auszuschalten. Braille-Stufen und -Codes Der MB bersetzt die eingegebene Braille-Information in Textform, bevor sie an die Mimic weitergeleitet wird. Diese Information kann von Braille-Stufe 1 oder 2 bersetzt werden. Auf Wunsch k”nnen Sie die šbersetzung auch abschalten. BGR (Stufe) ? šbersetzungs-Stufe, wobei "Stufe" entweder 0, 1 oder 2 sein kann. Standardeinstellung = 2. BC n ? Braille-Kennziffer. Standardeinstellung = 1 (6 Punkt North American Computer Code). Verzeichnis der Braille-Ausnahmen Ihr MB ist so flexibel, dass es Ihnen m”glich ist, Ausnahmen der von Ihnen benutzten allgemeinen Braille-Regeln zu machen. Dadurch k”nnen Sie - wahlweise - Abkrzungen machen oder auch Zusammenziehungen einfhren (Bildung von Kurzworten). Das macht man mittels Befehlen, die im Verzeichnis der Braille-Schrift-Ausnahmen aufgefhrt sind. Einzelheiten darber finden Sie im Kapitel ?Braille-šbersetzungen?. Dieses Verzeichnis ist in alle Modelle des MB einprogrammiert. NšTZLICHE HINWEISE Einstellung der Punkth”he fr unterschiedliche Papierarten Man benutzt diese Funktion, um die Aufschlagskraft der Papierart anzupassen. Fr dickes Braillepapier kann die Aufschlagskraft verst„rkt werden, und fr leichteres Papier kann man sie verringern. Die fabrikm„áige Standardeinstellung ist fr normales Fotokopierpapier (leichtes Papier). CMD + RF ? verst„rkt den Aufschlag (Sprachbereitschaftszeichen "oben"). CMD + LF ? verringert den Aufschlag (Sprachbereitschaftszeichen "unten"). Brailleschrift auf Karten und Papier im Kleinformat Ihr MB-Braille-Schreiber bietet Ihnen sehr viel Flexibilit„t zum Schreiben auf nicht-normgerechten Materialien und Papierformaten. Arbeitsweise ohne Papier Wenn Sie ein kleinformatiges Papier (z. B. eine Geburtstagskarte) eingegeben haben, wird der MB es gegebenenfalls nicht erkennen und es nicht bedrucken. Um dies zu verhindern, drcken Sie gleichzeitig auf Leer-Taste und Neue-Zeile-Taste w„hrend einer Randsuche. Das bewirkt eine "Arbeitsweise ohne Papier", und dann k”nnen Sie auch kleinformatiges Papier mit Braille beschriften. Beschriftung von Karten und Etiketten Auáer der bereits oben beschriebenen Aufschlagverstellung k”nnen Sie auch die Anzahl der erwnschten Aufschl„ge des Druckers per Punkt einstellen. Wenn Sie eine dicke Karte oder einen gummierten Kunststoff-Aufkleber bedrucken wollen, k”nnen Sie die Multi-Aufschlag-Einstellung nutzen und so gute Braille-Schrift erzeugen. Sie haben die Wahl zwischen nur einem Aufschlag (Standard-einstellung) und bis zu 4 Aufschl„gen per Punkt. MS [n] ? Multi-Aufschlag-Funktion. Stellen Sie die Aufschl„ge per Punkt auf "n" ein. Ntzlich zum Braille-Schreiben auf dickem Material wie z. B. Kunststoff-Aufkleber. n = 1 bis 4. Standardeinstellung = 1. Batterieladung prfen NL+SP+B ? Ansage ber die Batterieladung durch gleichzeitiges Bet„tigen aller 4 Tasten, entweder "Batterie OK" oder "Batterie entladen". Sollte die Batterie entladen sein, h”rt der MB auf zu drucken. Ursachen einer Entladung: - Batterie nicht aufgeladen. Anschluss ans Netz fr 24 Stunden - Falscher Adapter in Gebrauch (Vorschrift ist 12 V DC 1 Amp.; Ger„te mit geringerer Kapazit„t ergeben eine unzureichende Aufladung des MB) - Adapter vielleicht besch„digt - Kein Strom in der Wandsteckdose - Batterie vielleicht besch„digt und muss ersetzt werden (zu erwartende Betriebsdauer 5 Jahre) Einhandbedienung KU ? schaltet die Einhandbedienung ein. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. Wenn KU eingeschaltet ist, muss die Leertaste nach jedem Schriftzeichen bet„tigt werden. Alternative Befehle fr alle Kombinationsbefehle sind zug„nglich, wenn KU eingeschaltet ist. Anmerkung: Um KU einzuschalten, denken Sie daran, die Tasten in der Reihenfolge K+leer+U+leer zu drcken. Sie brauchen Punkt 1,3,6 nicht zusammen drcken, um U auszudrucken. Es gengt, wenn man die Punkt-Tasten nacheinander drckt. Benutzen Sie Ihren Zeigefinger fr Punkt 3, dann drcken Sie Punkt 1 mit dem zweiten Finger, den Sie dort lassen und dann mit dem Zeigefinger hinberreichen, um Punkt 6 zu drcken. Andere Kombinations-Befehle (fr Einhandbedienung) Dies sind Standard-Befehle, fr die man die Befehls-Taste und die Eingabe-Taste benutzt. BT Zurcktabstopp CR Neue Zeile IN Einrcken LF Zeilenvorschub NP Neue Seite RL Zeilenrckschub TB Tabstopp END Ge”ffnete (aktuelle) Datei beenden STECKER, STECKVERBINDUNGEN UND KABEL Elektrische Anschlsse Mitgelieferte Kabel (nur fr MB Writer Plus und MB-Pro) MB Writer Wird ohne Kabel geliefert MB Writer + Mimic 1 x 9-Stift Serielles Kabel MB Writer Plus 1 x Standard (parallel) Druckerkabel MB Pro 1 x Standard (parallel) Druckerkabel BRAILLE-šBERSETZUNGEN Der MB Writer Plus sowie der MB Pro sind in der Lage, in zwei Richtungen zu bersetzen. Dabei benutzen wir die nachfolgenden allgemeinen Konventionen zur Beschreibung von Braille-šbersetzungen. Rck-šbersetzungen: (Braille ? Druck) In die Tastatur des MB eingegebene Braille-Schrift wird in normalen Text umgewandelt. Vorw„rts-šbersetzungen: (Druck ? Braille) Normaler Text (von allen Quellen) wird in Braille umgewandelt. Braille-Code: Der in Ihrem Ger„t installierte Braille-Code ist der fr Ihr Land vorgeschriebene. Der MB kann aber auch Braille-Codes fr andere Sprachen enthalten. Fremdbuchstaben: Unabh„ngig vom verwendeten Braille-Code k”nnen Sie auch fremde Buchstaben in Ihren Text mit einsetzen. Verzeichnis der Ausnahmen in Braille Die folgenden Befehle finden im Lern- sowie Profi-Modus Anwendung: Der MB erm”glicht es Ihnen, Ausnahmen zu den Braille-Regeln zu bilden. Das Ausnahmen-Verzeichnis erlaubt Ihnen, den Code Ihren Anforderungen entsprechend abzu„ndern, wenn Sie beispielsweise Abkrzungen nach und nach einfhren m”chten. Bis zu 128 Eingaben sind Ihnen dabei erlaubt. Das Ausnahmen-Verzeichnis der Braille-Schrift ist sowohl bei Vorw„rts- als auch bei Rck-šbersetzungen eingeschaltet. Die Befehle und Bedingungen zur Bildung von Ausnahmen von den Regeln der Braille-Schrift sind wie folgt: ETA ? Text Braille Position ? fgt dem Ausnahmen-Verzeichnis eine Eintragung hinzu, wobei: Text = Text, der abge„ndert werden soll Braille = Braille-Schrift, die ersetzt werden soll Position = ein Positionsanzeiger oder eine Kombination der folgenden 5 Positionsanzeiger: b am Anfang eines Wortes erlaubt m in der Mitte eines Wortes erlaubt e am Ende eines Wortes erlaubt a berall erlaubt s nur allein stehend erlaubt (auáer direkt nach Zeichensetzung) ETC ? entleert das Ausnahmen-Verzeichnis. ETD Text ? l”scht eine Eintragung aus dem Ausnahmen-Verzeichnis, wobei "Text" der abzu„ndernde Text ist. ETU ? schaltet das Ausnahmen-Verzeichnis aus oder ein. Standardeinstellung = Ein. Umschaltung. Braille-Ausnahmen-Verzeichnis Die folgenden Befehle werden im Lern- sowie im Profi-Modus angewandt. Fr Benutzer in englischsprachigen L„ndern gibt es eine neue Besonderheit fr den MB. Hierzu werden Ausnahmen in 15 Gruppen unterteilt, in šbereinstimmung mit der Braille-Muster-Serie, die vom American Printing House for the Blind in Kentucky (USA) entwickelt wurde. Diese Gruppierungen bilden eine systematische Einfhrung in die Braille-Stufe 2 zur Ausbildung im Lesen und Schreiben. Mit Ihrem MB, auf Stufe 2 šbersetzungen eingestellt, kann nunmehr eine besondere Gruppe von Stufe-2-Zusammenziehungen der Reihe nach eingefhrt werden. So kann die Einfhrung von Krzungen an die F„higkeiten und Anforderungen einzelner Schler angepasst werden. Der Befehl, eine der Gruppen einzufhren, ist: PATTERNS n ? wobei "n" eine Zahl von 1 bis 15 ist Anmerkung: Der Befehl arbeitet nur, wenn die šbersetzung auf Stufe 1 gesetzt ist. Eine Beschreibung aller Gruppen ist nachfolgend aufgefhrt. Muster Braille-Stufe 2 fr Lese- und Schreibunterricht 1. Alphabet und W”rter (nur Buchstaben) Zusammenziehung oberer Elemente 2. W”rter - ganz oder teilweise 3. simulierte W”rter aus Buchstaben 4. Teile von Wortzeichen Zusammenziehung unterer Elemente 5. simulierte W”rter aus Buchstaben 6. ganze W”rter 7. mittlere Teile von Wortzeichen 8. Anfangsteil von Wortzeichen Zusammenziehung mehrerer Elemente 9. Punkt 5, ganze W”rter oder Wortteile 10. Punkt 4,5,6, W”rter 11. Punkt 4,5, W”rter 12. Punkt 4 - 6, Zusammenziehungen der letzten Buchstaben 13. Punkt 5 - 6, Zusammenziehungen der letzten Buchstaben 14. Punkt 6, Zusammenziehungen der letzten Buchstaben 15. W”rter in Kurzform Nachdem alle Gruppen der Zusammenziehungen eingefhrt worden sind, k”nnen Sie Stufe-2-šbersetzungen ganz einschalten. VORWŽRTS-šBERSETZUNGEN (DRUCK IN BRAILLE šBERSETZEN) Befehle fr Vorw„rts-šbersetzungen k”nnen nur im Profi-Modus angewandt werden. Diese Option ist nicht auf dem MB Writer vorhanden. Vorw„rts-šbersetzen bedeutet, dass Sie normalen Text in den MB eingeben, und das Ger„t bersetzt ihn dann in Braille-Schrift und druckt ihn auf Papier aus, was dann als Braille-Datei im Speicher aufbewahrt wird. M”gliche Textquellen dafr sind: - normale PC-Tastatur - tragbarer Notizbuchspeicher - Computer Der normale Arbeitsgang fr Vorw„rts-šbersetzungen auf dem MB erfolgt mittels einer PC-Tastatur. Auf diese Weise kann jeder auf der PC-Tastatur Informationen eingeben, die dann automatisch in Braille-Schrift umgewandelt werden. Fr die Ausbildung ist dies ein sehr effektives Lehrmittel, mit dem jeder Braille-Schrift produzieren kann. Somit ist es eine sehr ntzliche Methode zum Anfertigen von Braille-Schrift-Notizen. Ferner ist es auch fr viele andere Materialien (wie z. B. Geburtstagskarten) verwendbar. Verwendung der PC-Tastatur Schlieáen Sie die PC-Tastatur an die vorgesehene Anschlussbuchse hinten am MB an und schalten Sie den MB ein. Danach fangen Sie einfach an, auf der Tastatur zu schreiben. Sie k”nnen damit dann recht leicht Braille in Stufen 1, 2 oder 0 (Computer-Braille) direkt mit der Computer-Tastatur schreiben. Viele der Tasten an der PC-Tastatur haben die gleiche Funktion wie die an der MB-Tastatur. Tasten an der PC-Tastatur Tasten an der MB-Tastatur _________________________________________________________________ Escape (Abbruch oder Umschalten) Befehl End beenden Enter Eingabe F1 Linke Funktion (LF) F2 Rechte Funktion (RF) F3 linke und rechte Funktion zusammen Enter eingeben Neue Zeile (NL) Pfeil nach unten Leertaste u. Neue-Zeile-Taste zusammen Pfeil nach oben Leertaste und Rcktaste zusammen Pfeil nach links Rcktaste (BS) Pfeil nach rechts Leertaste (S) Leertaste Leertaste (S) Rcktaste L”schen Vorw„rts-šbersetzung einschalten FE ? Vorw„rts bersetzen und drucken. Umschaltung. FM Dateiname ? Vorw„rts bersetzen und den "Dateiname" in den Speicher eingeben (schaltet den Drucker ab). FM Append ? Vorw„rts bersetzen und die vorher gespeicherte Datei mit dem Dateinamen "Dateiname" hinzufgen. FM END ? beendet die Datei, schaltet die šbersetzung ab und schaltet den Druckvorgang wieder ein. Braille-Stufe oder -Code ver„ndern FGR Stufe ? w„hlt die šbersetzungsstufe aus, wobei "Stufe" entweder 1 oder 2 sein kann. Standardeinstellung = 0. FLN Sprache ? Žndern Sie die šbersetzung Richtlinie Sprache FFC Sprache ? "Fremdsprachenziffer-Auswahl". Dieser Befehl erm”glicht die Eingabe von fremdsprachlichen oder akzentuierten Schriftzeichen in Ihrem Text, ohne dabei die šbersetzungsregeln zu ver„ndern, wobei "Sprache" einer der folgenden Codes sein kann: OZ = Australisch, ITL = Italienisch, DAN = D„nisch, NOR = Norwegisch, UK = Englisch, SP = Spanisch, FR = Franz”sisch, SWE = Schwedisch, GER = Deutsch, USA = Vereinigte Staaten, GRK = Griechisch, DUT = Holl„ndisch, FIN = Finnisch, POR = Portugiesisch Formatierung Ihrer Braille-Schrift FLIT ? W”rtlicher Modus. Wird zur Anfertigung von Spalten und Tabellen in Braille-Schrift gebraucht. Wenn eingeschaltet, beginnen Sie eine neue Braille-Zeile, sobald eine neue Zeile ausgedruckt wird. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. FLIT n ? ergibt eine Zeileneinrckung. Die Variable "n" ist die Anzahl der einzurckenden Tastenanschl„ge: 0, 1, 2, 3, 4 oder 5. FLIT S ? unterdrckt leere Zeilen und ergibt zwei Einrckungen fr jeden neuen Absatz. Standardeinstellung = Ein. Kursivschrift FIT ? Wenn eingeschaltet, wird der nachfolgende Text kursiv in Braille-Schrift ausgedruckt. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. Binde-(Trenn-)Striche FHYP ? Wenn eingeschaltet, werden Braille-W”rter am Ende einer Zeile umgebrochen. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. Automatische Zeileneinrckung FIN ? Wenn eingegeben, wird die aktuelle Braille-Spalte gespeichert und nachfolgende Braille-Zeilen werden an die Stelle eingerckt. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. L”schen mehrerer Leerstellen FSH ? ersetzt mehrere Leerstellen und Tabulatorzeichen, die im Text enthalten sind, durch Einzelstellen in Braille-Schrift. Standardeinstellung = Ein. Umschaltung. Bruch-Modus FFR ? bersetzt in Braille geschriebene Brche unter Verwendung des kleinen Nummernzeichens als Nenner. Ein mathematisches Teilungszeichen wird dem Bruch in Braille-Schrift nachgesetzt, sollte direkte Zeichensetzung nachfolgen. Standardeinstellung = Ein. Umschaltung. Groáe Schriftzeichen FCL ? wird zur šbersetzung von groágeschriebenem Text benutzt. Wenn eingeschaltet, verhindert es doppelte Groábuchstabenzeichen vor W”rtern, in denen alle Buchstaben groágeschrieben werden. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. Neue Seite NP ? erzwingt eine neue Seite in Braille. Neuer Absatz FPA ? erzwingt einen neuen Absatz in Braille-Schrift. Wird zum Markieren eines neuen Absatzes gebraucht, der mit dem Anfang einer neuen Seite beginnt. Listen und Tabellen Diese Befehle vereinfachen die Aufstellung von Listen und Tabellen, Inhaltsverzeichnisse usw. Durch die Verwendung von Standardeinstellungen oder anderer wahlweiser Einstellungen kann dieser Befehl ein oder zwei Spalten aufstellen. Jede Spalte wird als prozentualer Anteil der Braille-Zeile angegeben. FLIST ? erlaubt die Bildung von einfachen Listen und Tabellen. Dieser Befehl formiert drei Spalten von je 40 %, 40 % und 20 % der Zeilenbreite (L„nge). Beispiel: Wenn Ihre Braille-Seite 40 Felder breit ist, dann ergibt die Standard-einstellung drei Spalten mit Feldbreiten von 16, 16 und 8. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. FLIST n1 n2 ? Dieser Befehl erm”glicht es Ihnen, die Spaltenbreite als Prozentsatz der Zeilenl„nge selbst auszuw„hlen. Die Werte, die n1 und n2 gegeben werden, bestimmen, ob zwei oder drei Spalten aufgestellt werden. Sollten die Werte von n1 und n2 genau 100 % der Zeilenl„nge ergeben, bekommen Sie zwei Spalten jeweils mit L„ngen, die proportional angegeben sind. Sollten diese Werte insgesamt jedoch nicht 100 % ergeben, so bekommen Sie drei Spalten, wobei die dritte Spalte den verbleibenden (Zell-) Prozentsatz enth„lt. Fr eine dreispaltige Anordnung darf die dritte Spalte nicht gr”áer als 90 % oder kleiner als 10 % sein. Beispiele: FLIST 3 7 ist erlaubt. Es ergibt drei Spalten von 3 %, 7 % und 90 %. FLIST 50 50 ist erlaubt. Es ergibt zwei gleiche Spalten. FLIST 33 33 ist erlaubt. Es ergibt drei gleiche (33, 33, 34) Spalten. FLIST 5 4 ist nicht zul„ssig (n1+n2 ist weniger als 10 %). FLIST 50 45 ist nicht zul„ssig (n1+n2 ist gr”áer als 90 %). Schreiben Sie den gewnschten Text, und verteilen Sie die Eingaben auf jede Spalte, indem Sie zwei oder mehr Leerstellen zwischen jedem Eintrag anschlagen. Sollte der einzugebende Text fr eine Spalte zu lang sein, wird er automatisch in die n„chste Zeile der gleichen Spalte berfhrt. Drcken Sie die Eingabetaste an der PC-Tastatur, um eine neue Zeile anzufangen. Leere Spalten sind nicht zul„ssig auáer in der ersten Spalte, und die Spalten 2 und 3 sind immer rechtsbndig. Speichern Sie Ihre bevorzugten Einstellungen: SAVE FT ? speichert alle aktuellen Einstellungen der šbersetzung, einschlieálich Braille-Stufe, Sprache und Ausgabeeinstellungen. STD FT ? setzt den MB auf die Standardeinstellungen fr šbersetzungen zurck. Bereits gespeicherte Einstellungen werden dadurch nicht beeinflusst. RESTORE FT ? holt alle gespeicherten Vorw„rts-šbersetzungseinstellungen zurck. RšCK-šBERSETZUNG (šBERTRAGUNG VON DRUCK IN BRAILLE) Die folgenden Rck-šbersetzungs-Befehle sind nur im Profi-Modus anwendbar. Um Text auszudrucken, wenn zur gleichen Zeit in Braille geschrieben wird, mssen wir eine so genannte Rck-šbersetzung machen ? von Braille-Schrift in Druck. Die M”glichkeiten, Druck zu erstellen, sind bei den verschiedenen MB-Modellen unterschiedlich. MB Writer: Druck auf dem Mimic sichtbar. MB Writer Plus und MB Pro: druckt sichtbar auf der Mimic, einem normalen Tintendrucker, oder als Datei an einem PC oder Braille-Notizger„t. Rck-šbersetzung einschalten (nicht am MB Writer, wo diese Funktion automatisch eingeschaltet ist) BP ? Rck-šbersetzung zur Parallel-Anschlussbuchse. Umschaltung. Sie benutzen diesen Befehl, wenn Sie mit einem normalen Drucker arbeiten, der an die Parallel-Printerbuchse angeschlossen ist. oder BS1 ? Rck-šbersetzung nach S1 serielle Buchse. Umschaltung. oder BS2 ? Rck-šbersetzung nach S2 serielle Buchse. Umschaltung. Benutzen Sie diese Befehle, wenn Sie Ihre bersetzte Datei an ein serielles Ger„t weitergeben wollen (wie z. B. einen seriellen Drucker oder ein Notiz-Ger„t). In vielen F„llen ist es nicht n”tig, weitere Befehle zu lernen, besonders wenn nur eine einzige ausgedruckte Kopie des geschriebenen Textes erforderlich ist. Fr fortgeschrittene Benutzer gibt es eine erhebliche Anzahl von Befehlen (nachfolgend aufgefhrt), die es erm”glichen, das Format und Aussehen des ausgedruckten Textes entsprechend abzu„ndern. Ver„nderung von Braille-Stufe und -Code BGR (Stufe) ? šbersetzungsstufe, wobei "Stufe" entweder 1 oder 2 ist. Standardeinstellung = 2. BFC (Sprache) ? Fremde Schriftzeichen-Auswahl, wobei "Sprache" einer der folgenden Codes sein kann: OZ = Australisch, ITL = Italienisch, DAN = D„nisch, NOR = Norwegisch, UK = Englisch, SP = Spanisch, FR = Franz”sisch, SWE = Schwedisch, GER = Deutsch, USA = Vereinigte Staaten, GRK = Griechisch, DUT= Holl„ndisch, FIN = Finnisch, POR = Portugiesisch. Benutzen Sie diesen Befehl, um fremdsprachliche oder akzentuierte Schrift-zeichen in Ihren Text einzusetzen. Formatierung der Druckseite Automatische Einrckung BIN ? veranlasst eine Einrckung der folgenden Zeilen bis zur gegenw„rtigen Cursor/Schreibmarken-Position. Standardeinstellung = Ein. Umschaltung. Zentrieren BCE ? wenn eingeschaltet, zentriert den Text zwischen dem linken und rechten Rand. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. Spalten und Tabellen BLIT ? Wortgetreuer Modus. Wenn eingeschaltet, ergibt jede neue Braille-Schrift-Zeile eine neue Druckzeile. Wenn ausgeschaltet, wird eine neue Braille-Schrift-Zeile in der ausgedruckten Kopie ignoriert (um Abbruch des Druckvorgangs zu vermeiden). Standardeinstellung = Ein. Umschaltung. BSH ? entfernt harte Leerzeichen. Mehrere Leerzeichen und Tabs in Braille werden im Druck in einzelne Leerzeichen und Tabs umgewandelt. Standard-einstellung = Aus. Umschaltung. Rand, Zeilenl„nge, Papierformat Linker Rand BLM [n] ? stellt den linken Rand auf (n) Leerzeichen vom linken Papierrand ein. Maximaler Wert von "n" ist 30. Standardeinstellung = 8. Rechter Rand BRM [n] ? stellt den rechten Rand auf (n) Leerzeichen vom rechten Papierrand ein. Maximaler Wert von "n" ist 30. Standardeinstellung = 8. Oberer Rand BTM [n] ? stellt den Rand vor Druckbeginn auf "n" Leerzeilen von der oberen Papierkante. Der obere Rand darf nicht gr”áer sein als die eingestellte Formath”he minus Seitenl„nge. Standardeinstellung = 3. Zeilenl„nge BLL [n] ? stellt die L„nge der Druckzeile, einschlieálich der R„nder, auf "n" Schriftzeichen ein, mit 10 Schriftzeichen pr Zoll. Maximaler Wert von "n" ist 132. Standardeinstellung = 80. Anmerkung: Bei Einstellung der R„nder und Zeilenl„nge ist zu beachten, dass eine Fehlermeldung gegeben wird, wenn Zeilenl„nge minus R„nderweite Platz fr weniger als 10 druckbare Schriftzeichen ber die Breite der Seite zul„sst. Seitenh”he BFL [n] ? stellt die H”he der Seite in "n" Zeilen ein, mit 6 Zeilen pro senkrechten Zoll. Maximaler Wert von "n" ist 100. Standardeinstellung = 66. Seitenl„nge BPL [n] ? stellt die Anzahl der ausgedruckten Zeilen auf "n" Zeilen pro Seite ein. Die Seitenl„nge darf nicht l„nger als die Seitenh”he sein. Standardeinstellung = 60. Feststellung fr Groábuchstaben BCL ? stellt den auszudruckenden Text auf Groábuchstaben fest ein. Wenn abgestellt, werden normale Schriftzeichen ausgedruckt. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. Mathematische Bruchfunktionen BFR ? wandelt Braille-Schrift-Brche unter Verwendung des Schr„gstrichs zur Trennung von Z„hler und Nenner in Text-Brche um. Erfordert den Einsatz des mathematischen Braille-Teilungszeichens (Punkt 6) zwischen Bruch und nachfolgender Zeichensetzung. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. Tabulatoreinstellungen Tabstopp-Positionen beziehen sich auf die gedruckte Ausgabe. Standard-einstellungen sind 9, 17, 25, 33, 41, 49, 57, 65, 73 und 81. BTBC ? entfernt alle gegenw„rtig benutzten Tabstopps. BTNA [n] ? stellt einen Extra-Tabstopp auf Position "n" ein. Zeilenabstand BLS [n] ? stellt Zeilenabstand des Druckers auf "n", wobei "n" 1 bis 10 sein kann. Standardeinstellung = 1. Seitenausrichtung BPJ ? Wenn eingeschaltet, wird der Text entlang beider Seitenr„nder ausgerichtet. Gegebenenfalls werden Extra-Leerfelder im Text eingesetzt. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. Rechtsbndig schreiben BRA ? Wenn eingeschaltet, wird der Text rechtsbndig geschrieben, wenn ausgeschaltet, linksbndig. BRA hat Vorrang ber BPJ. Zeilenl„nge und horizontaler Rand k”nnen nicht ver„ndert werden, solange BRA eingeschaltet ist und die Tabstopps auf einzelne Leerfelder umgewandelt sind. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. Seitennummerierung BPN [n] [p] ? schaltet die Seitennummerierung ein oder aus an der ausgew„hlten Position "p" mit einem Wert von "n". Maximaler Wert von "n" ist 1000, und die blichen Positions-Codes sind: TL oben links BC unten Mitte TC oben Mitte BR unten rechts TR oben rechts OFF ausgeschaltet BL unten links ON Seitennummerierung eingeschaltet BPNT [Braille] ? druckt Textfolge mit Seitennummer, wobei "Braille" der auszudruckende Text ist. Anmerkung: Um Text genau auszulegen und die Seitennummerierung ein- und auszustellen, benutzen Sie den BPN-Befehl wie oben angegeben. Maximale Textl„nge bis zu 15 Schriftzeichen, Zeichensetzung ist nicht erlaubt. Auswahl eines Druckers fr den MB Nicht alle Drucker k”nnen an Ihren MB angeschlossen werden. Die weitaus wichtigste Eigenschaft des Druckers muss sein, dass es ein "Zeilendrucker" ist, also ein Drucker, der jeweils eine Zeile zur Zeit ausdruckt. Das Gegenstck ist ein "Seitendrucker", der fr den MB ungeeignet ist; dazu geh”ren alle Laser-Drucker. Žltere Drucker arbeiten recht gut mit dem MB zusammen, ganz besonders die Matrix- oder Nadel-Drucker. Die meisten Blasenstrahl-Drucker sind ebenfalls zu empfehlen, solange sie Zeilendrucker sind. Seit einiger Zeit werden vielfach so genannte Bild-Drucker im Bildungswesen benutzt. Diese Drucker k”nnen ebenfalls zusammen mit Ihrem MB benutzt werden, aber man braucht dann ein besonderes Kabel (lieferbar von Ihrem MB-H„ndler). Weiterhin mssen Sie auch den nachfolgenden Befehl eingeben, sodass der Drucker dann auch ordnungsgem„á funktioniert: BTP I (wobei "I" Bilddrucker bedeutet) ? Umschaltung. Standardeinstellung = Aus. Muss bei Einsatz eines Bild-Druckers eingeschaltet werden. Der Drucker wird ber die "Parallel-Buchse (Aus)" (hinten am Ger„t) an Ihren MB Writer oder MB Pro angeschlossen (vgl. "Verbindungsstecker, Stecker-buchsen, Stecker, Kabel"). PRŽGEN VON BRAILLE-SCHRIFT Braille-Schrift als (Hohl-)Pr„gung. Sie k”nnen Ihren MB als so genannten Reliefschreiber verwenden. Der MB Writer Plus und der MB Pro k”nnen beide auch als normaler Braille-(Relief-) Schreiber fr Notiz-Schreiber-Programme und PCs eingesetzt werden. Beide Modelle sind kompatibel mit Notiz-Schreibern, wie z. B. Braille Notes, Braille Lite und Braille-n-Speak. Wenn Sie Ihren MB als Braille-Schreiber fr einen PC benutzen, ist es empfehlenswert, ein Windows-Braille-šbersetzungsprogramm wie Monty oder Duxbury zu verwenden. Ihr MB kann Papier als Einzelblatt oder in Dauerzufhrung verarbeiten. Der MB schreibt nur verl„sslich fortlaufend, wenn leichtes Papier benutzt wird (normales Druckerpapier). Wenn Sie den MB Writer benutzen, k”nnen Sie die Mimic-Einsteckbuchse zum Anschluss an den PC nutzen; Sie mssen aber zuerst die Mimic abschalten (unter Verwendung des Befehls MIMIC). Der MB Writer Plus sowie der MB Pro mssen im Fortgeschrittenen-(Profi-)Modus sein, um die parallel- oder serielle Buchse zum Anschluss an den PC benutzen zu k”nnen. Verwendung von Endlospapier CP ? Dauerzufhrung von Endlospapier. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. CPA +/-n ? Zugabe oder Abzug von "n" Einheiten der Seitenh”he unter Dauerzufhrung von Papier. Papiergr”áe FL n[.m] ? Seitenh”he. Stellt die tats„chliche H”he der Seite ein (in Zoll oder Zentimeter). Seitennummerierung PN [n] ? Anfang der Seitennummerierung mit dem Anfangswert von "n". Kontrolle der Braille-Schrift-Ausgabe EL n ? erlaubt nur "n" leere Zeilen w„hrend des Pr„gens. Zeilen gr”áer als "n" bleiben unbeachtet. Dadurch werden groáe Leerr„ume auf der Braille-Seite vermieden. CAP ? Groábuchstaben arretieren. Standardeinstellung = Aus. Umschaltung. Ist die Mimic-Funktion ausgeschaltet, k”nnen Sie Ihren MB Writer auch als Relief-Schreiber verwenden. HILFE BEI BETRIEBSST™RUNGEN Sollten Probleme in der Arbeitsweise Ihres Mountbatten auftauchen, steht Ihnen oder Ihrer Untersttzungs-Person Hilfe zur Fehlersuche (Troubleshooting) mit Einzelheiten der Diagnose zur Verfgung. Meldungen ber Status und Arbeitsweise Die nachfolgenden Meldungen werden mittels einer aufgezeichneten Stimme in jedem Modus wiedergegeben oder wenn aufgenommene oder synthetische Sprache genutzt wird. Eine kontinuierliche Status- oder Fehlermeldung kann nur durch Abschalten des MB abgebrochen werden. Statusmeldungen geben Ihnen Mitteilungen ber die gegenw„rtige Arbeitsweise Ihres MB. Bei den meisten dieser Meldungen handelt es sich nicht um Probleme, fr deren Behebung das Ger„t zum Service an den H„ndler zurckgegeben werden muss. Fehlermeldungen informieren Sie ber Probleme, die ernsthafter sein k”nnen und fachm„nnische Hilfe zur Beseitigung erfordern. Fehlermeldungen und ihre Beschreibungen ?Ersatzbatterie teilweise entladen? RAM-Batterie mit zu geringer Ladung. Batterie muss ersetzt werden (kann nur in der Werkstatt Ihres H„ndlers gemacht werden). ?Druckkopf verklemmt? Druckkopf verklemmt. MB kann den Papierrand nicht finden. M”glicherweise eine Papierverklemmung oder sonstiges Hindernis. ?Fehler: Braille-Druckkopf Ist bewegt worden? Druckkopf momentan verklemmt, oder Benutzer hat die Arbeitsbewegung beeinflusst. Ein- und ausschalten, dann wieder einschalten. ?Fehler: serielle Schnittstelle? Fehler in serieller Schnittstelle. Falsche Bit-šbertragungsrate, Parit„t oder Bit-Zahl. šberprfen Sie die Einstellungen an Ihrem Ger„t. ?Systemfehler? Fehler im Betriebssystem. Ausfall in der Hauptleiterplatte. Versuchen Sie, ein- und auszuschalten. ?Fehler: Batterietemperatur? Unzul„ssige Betriebstemperatur. Temperatur ist unter 0 øC gefallen oder hat 60 øC berstiegen. Es ist ratsam, den MB nicht zu benutzen, bis die Ursache erkannt und das Problem beseitigt worden ist. 33